TECHNISCHE DETAILS - BLOCKBALKEN UND KONSTRUKTION
Polarkiefer - das ideale Rohmaterial fürs Blockhauswohnen
Die Qualität der Balken hängt vom Rohmaterial und der Verarbeitung ab. Wir verwenden ausschließlich bestes Material. Die Polarkiefern, die nahe am Polarkreis wachsen, liefern das edelste Material für ein Blockhaus, da die Bodenverhältnisse ideal sind und die Wachstumsperiode im Norden kurz ist.
Polarkiefer weist extrem dichte Wachstums-, d. h. Jahresringe auf, die sie zu einem äußerst harten und starken Baumaterial machen. Diese Qualität findet man nur in den Wäldern am Polarkreis.
Blockbalkentypen für jeden Bedarf
Bei der Auswahl des Blockbohlentyps beginnen Sie am besten mit dem Aussehen und dem Zweck des Gebäudes. Unsere Auswahl ist dazu da, die Wünsche unserer Kunden mit ihren vielfältigen Vorhaben zu erfüllen.
Weitere Informationen zu verleimten Balken
Weitere Informationen zu Rundbalken
Weitere Informationen zu Vierkantbalken
Weitere Informationen zu Wandaufbauten mit zusätzlicher Wärmedämmung
Bestes Balkenprofil für Luftdichtigkeit
Ein dichtes Blockhaus ist energieeffizient. Die Kontio-Konstruktion mit all ihren Details wurde sorgfältig geplant, um die strengen Bauvorschriften, die es heutzutage für Wohnhäuser gibt, zu erfüllen. Die profilgehobelte und gespundete Auskerbung im Blockbalken sichert dank ihrer Passgenauigkeit und breiten Kerbfläche eine dichte Konstruktion mit minimaler Setzung. Im Auskerbungsprofil ist eine eigene Aussparung für die Wärmedämmung ausgefräst, die diese vor Wind und Wetter schützt. Stark dimensionierte, verleimte Blockbalken ermöglichen eine eindrucksvolle Holzarchitektur und benötigen sogar unter arktischen Bedingungen keine gesonderte Wanddämmung.
Blockhäuser eignen sich für alle Klimaverhältnisse
Blockhäuser haben in den verschiedensten klimatischen Verhältnissen auf der ganzen Welt ihren Platz gefunden. Das Kontio-Blockhaus ist dafür bekannt, nicht nur extremen Wetterverhältnissen zu trotzen, sondern auch Erdbeben, hohen Schneelasten und Wirbelstürmen. Kontio ist für die Erfüllung der Anforderungen des CE-Zeichens für Blockhäuser zertifiziert. Dieses Zertifikat haben nur sehr wenige Hersteller, die die höchsten Anforderungen erfüllen können. Das Qualitätszertifikat gewährleistet, dass die von Kontio produzierten Blockhäuser die Anforderungen erfüllen, die im Zulassungsbescheid ETA-05/0119 der Europäischen technischen Zulassung (ETA) von den EU-Staaten veröffentlicht wurden.
Kontio-Blockhäuser verkraften seismische Belastungen gut
Bei seismischen Belastungen muss das Gebäude sowohl horizontale als auch vertikale Bewegungen aushalten, ohne einzustürzen. Starre und spröde Konstruktionen haben bei einem Erdbeben keine Chance, da hier auch kleine Bewegungen zu folgeschweren Rissen führen können.
Das Kontio-Blockhaus hat eine dichte Bauweise mit elastischen Verbindungen. Diese Konstruktion verfügt über eine hohe Aufnahmekapazität gegenüber Deformationen und hält deswegen gut stand. Das niedrige Gewicht hölzerner Bauten und das logische Design helfen, die Spannungen durch ein Erdbeben zu überstehen.
Seismische Belastungen, sowohl horizontal als auch vertikal, werden bei der Planung der strukturellen Details eines Kontio-Blockhauses miteinbezogen. Die Konstruktionen für jedes einzelne Haus werden individuell unter Berücksichtigung der seismischen Belastungen vor Ort (Eurocode) geplant. Das Haus und seine Verbindungsstellen halten der erforderlichen seismischen Belastung stand und die zuverlässige Verankerung nach unten ist in der Lage, diese Kräfte auf das Fundament abzuleiten.
Ein dichtes Blockhaus ist energieeffizient
Die Dichtigkeit wurde in Tests des finnischen VTT, dem Finnischen Technischen Untersuchungszentrum, bestätigt. Als Ergebnis unseres Engagements in der Produktentwicklung, des guten Designs und der fachmännischen Aufstellung erreichte ein Gebäude aus verleimten Blockbalken mit einer Wandstärke von 205 mm, das 2005 in Oulu aufgestellt wurde, eine Luftaustauschrate von N50 = 1,5 Liter/h. Das ist ein hervorragendes Ergebnis! Der Test, der von den Technischen Universitäten in Tampere und Espoo durchgeführt wurde, zeigte, dass die durchschnittliche Luftaustauschrate von 100 Häusern in Holzständerbauweise 3,9 l/h betrug. 4 l/h können als eine gute Luftaustauschrate angesehen werden. Ein „traditionelles" Blockhaus, bei dem die Eckverbindungen und Wandanschlüsse wärmegedämmt sind, erreicht dasselbe Niveau, nämlich den Wert 4.
Der Gesamtheizbedarf in einem Gebäude mit einer Luftaustauschrate von 1,5 l/h liegt etwa 10 % niedriger als bei einem Wert von 4 l/h. Verringert man die Luftaustauschrate eines Blockhauses mit einer Wand aus 205 mm starken verleimten Blockbalken von 4 auf 1,5 l/h, entspricht der Gesamtheizbedarf in diesem Gebäude dem eines Hauses mit 300 m starken Wänden aus verleimten Blockbalken und einer Luftaustauschrate von 4 l/h.
Gute Brandbeständigkeit
Kommen bei einem Gebäudebrand Menschen zu Schaden, ist selten das Baumaterial der tragenden Konstruktion der entscheidende Faktor. Sogar ein aus Stein erbautes Haus weist mit seinen leicht brennbaren Materialien an den Innenwänden, Fußböden, Decken und besonders mit den Möbeln eine Brandlast auf. Gerade die Möbel sind oft im Zusammenhang mit menschlichen Opfern der kritische Faktor, da sie den größten Einfluss auf die Ausbreitungsgeschwindigkeit des Feuers im Anfangsstadium haben. Brennbare Möbel, Textilien und Ähnliches erzeugen das gefährlichste Element im Brandfall: giftige Gase.
Die gute Brandbeständigkeit von Blockbohlen liegt in der Natur des hölzernen Baumaterials: Die verbrannte Holzoberfläche verhindert wirkungsvoll die weitere Ausbreitung des Feuers. Massive Holzkonstruktionen behalten lange ihre Tragfähigkeit und stürzen nicht auf einmal ein, sodass den Menschen Zeit bleibt, sich in Sicherheit zu bringen. (Finnisches Technisches Untersuchungszentrum, auf Anfrage des Finnischen Verbands der Blockhausindustrie HTT ry)
Das Klassifizierungssystem für die Brandbeständigkeit von strukturellen Teilen basiert auf den Testverfahren und -regeln gemäß der EG-Normen.
Schutz der Blockbohlenoberfläche
Im Werk werden die Blockbohlen dünn mit einem milden wasserlöslichen Holzschutzmittel besprüht. Dies schützt das Holz beim Transport und zu Beginn der Bauphase vor Blaufäule und Schimmelbefall. Dennoch müssen Holzoberflächen, die der Außenluft ausgesetzt sind, vor einer Oberflächenbehandlung mit einem Holzschutzmittel behandelt werden. Der Anstrich gibt dem Haus sein individuelles Aussehen in Harmonie mit der Umgebung. Die Oberflächenbehandlung schützt das Holz darüber hinaus vor Feuchtigkeit und vor der UV-Strahlung der Sonne und verhindert das Wachstum von Schimmel und Fäulnispilzen. In trockenen Innenräumen ist keine Oberflächenbehandlung nötig. In diesem Falle wird die UV-Strahlung der Sonne die Holzoberfläche über lange Sicht nachdunkeln lassen.
